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  • Aus der Ferne sehe ich dieses Land

    BRD 1978, 16 + 35 mm, Farbe, 98 Min.

    BESETZUNG

    Lucho:
    Araya:
    Beatriz:
    Grossvater:
    Daniel:

    Sophie:
    Herr Bergmann:
    Nikos:
    Michael:
    Herr Schielke:
    Lehrerin:
    Mitarbeiterin Chile-Kommitee:
    Mitarbeiterin Chile-Kommitee:
    Mitarbeiterin Chile-Kommitee:
    Hans:
    Der Kleine mit der Jacke:
    Chilene:
    Chilene:
    Pfarrer Hendrich:
    Geschäftsführer Plattenladen:
    Frau Bergmann:
    Herr Berhold:
    Pablo Lira
    Anibal Reyna
    Valeria Villaroel
    Raul Becerra
    Daniel

    Angela Krain
    Wolfgang Liere
    Dimitros Kalaitsideis
    Jakob Benz
    Joachim Baumann
    Ellen Esser
    Benita Rinne
    Ulrich Ströhle
    Dieter Esche
    Christos Papathanassiou
    Gerd Maybauer
    Hugo Hernandez
    Hugo Rozas
    Peter Lilienthal
    Alf Bold
    Uschi Menzel
    Horst Pinnow

    STAB

    Produzent:
    Drehbuch und Regie:
    Kamera:
    Musik:

    Schnitt:
    Redaktion:


    Basis-Film Verleih GmbH
    Christian Ziewer (nach einer Erzählung von Antonio Skarmeta)
    Gerard Vandenberg
    Andariegos
    Tanzgruppe " Victor Jara"
    Omero Caro
    Stefanie Wilke
    Joachim von Mengershausen





    FESTIVALS / AUSZEICHNUNGEN

    1978
    Film des Monats August 1978 der Jury der Evangelischen Filmarbeit
    Prädikat besonders wertvoll

    TEXTE ZUM FILM

    Christian Ziewers neuer Film will zeigen, welche Erfahrungen eine Gruppe exilierter Chilenen in ,,diesem Land" macht; damit soll für Deutsche gegenwärtige bundesrepublikanische Wirklichkeit ,,aus der Ferne" zur Erfahrung gebracht werden. Das gelingt, gerade weil der Film nicht agitieren, sondern von lebendigen Menschen erzählt, gerade weil symbolische und internationale Solidarität, (vorwiegend südamerikanischer), Familiensinn und pragmatische Hllfe nicht gegeneinander aüsgespielt werden. Der Film drückt nicht nur Kritik und Empörung aus, sondern appelliert auch an Liebe und Hoffnung - auch durch die in die Handlung hineingenommene Erinnerung an den Sieg über den Faschismus in GriechenIand und Spanien. Chilenische Darsteller, deren Aussprache, sequenzenweise deutsche Untertitel sind nicht nur formaler Reiz, sondern verstärken den inhaltlichen Ausdruck und die Authentizität. Nicht nur zum Themenbereich ,,Asylrecht" istl der Film zum ,,Tag des ausländischen Mitbürgers" (24.9.) und darüber hinaus als Anspielfilm bestens geeignet.