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    Schwarzer Graf

    Als Sohn eines farbigen US-Soldaten und einer Deutschen geboren wächst "Neger-Charly" in den Mannheimer Benz-Baracken auf. Der Hochtalentierte wird schnell zum "braunen Bomber" und dann von windigen Boxveranstaltern zum "Cassius vom Waldhof" hochgejubelt. Mit 17 boxt er um die Europameisterschaft im Schwergewicht. Nach ersten Niederlagen driftet er ab ins Rotlichtmilieu, wird zu insgesamt 10 Jahren verurteilt. Im Gefängnis lernt er das RAF-Mitglied Peter Jürgen Boock kennen und lässt sich von ihm in die Literatur einweisen. Als Gegenleistung tut dem Intellektuellen ein wenig Boxtraining gut. Im Gefängnis in Ludwigsburg gelingt ihm sein größter Coup: durch geschicktes Taktieren spielt er Anstaltsleitung, Promoter und Presse gegeneinander aus und verwirklicht seinen größten Traum: für eine Nacht wird er von 2 beamten in die Arena gefahren und wird Deutscher Meister im Schwergewicht. Charly Grafs Leben ist ein ständiger Kampf zwischen Talent, Ausbeutung, Kriminalität, Gefängnis und Familie.